Ralf Nattermann

Die vielversprechende Verheißung – Ein Salafismus-Aussteiger berichtet

Denise Klein/ Foto: Ralf Nattermann Es gibt selten den einen Grund, weshalb sich Menschen dem extremistischen Salafismus verschreiben. Doch es gibt gut erkennbare Verhaltensweisen, Kleidungscodes und eine Sprache, die Hinweise gibt, dass sich jemand in die Radikalität entwickelt. Mitte Dezemeber fanden sich Pädagogen, Jugendsozialarbeiter und Mitarbeiter der Stadt Gelsenkirchen im Wissenschaftspark ein, um sich über das Thema „Die gefahren des Salafismus“ zu informieren. Dr. Irfan … Die vielversprechende Verheißung – Ein Salafismus-Aussteiger berichtet weiterlesen

Pedro Malinowski

Die Vergangenheit ruht nicht – Musiktheater zeigt Oper „Die Passagierin“

Am 28. Januar feiert eine der wichtigsten Produktionen der Spielzeit des MiR Premiere. Unter der Regie von Gabriele Rech bringt das Haus Mieczyslaw Weinbergs „Die Passagierin“ auf die Bühne. Weinbergs Oper beruht auf einer Novelle von 1962 der polnischen Auschwitzüberlebenden Zofia Posmysz. In der erzählten Geschichte überquert ein deutsches Ehepaar 1960 auf einem Schiff den Atlantik. Walter ist Diplomat, und seine Frau Lisa freut sich … Die Vergangenheit ruht nicht – Musiktheater zeigt Oper „Die Passagierin“ weiterlesen

Ein Buch zum Schmökern, Blättern und Staunen – Eine Geschichte des modernen Gelsenkirchen in 25 Objekten

Stadtgeschichte erzählt anhand von Objekten, die mal trivial, mal einzigartig viel zu sagen haben. Von einer ganz anderen Seite nähern sich die Autoren und Autorinnen den Gegenständen, denen sie mit eigener Schreibe eine Stimme geben. Der 20. Band „Eine Geschichte des modernen Gelsenkirchen in 25 Objekten“ in der Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte ist frisch erschienen. Den Herausgebern Dr. Daniel Schmidt und Alexander Kraus ist … Ein Buch zum Schmökern, Blättern und Staunen – Eine Geschichte des modernen Gelsenkirchen in 25 Objekten weiterlesen

Fix it! – Die Welt reparieren


Ein Lesetipp von Michael Voregger

Der Titel des Sammelbands klingelt zunächst mal etwas sperrig in den Ohren, aber wer das Buch „Die Welt reparieren“ in die Hand nimmt, spürt sofort den Gegenwert zwischen den Buchdeckeln. Der Einband ist aus Stoff, und der Inhalt widmet sich einer Utopie zur Wegwerfgesellschaft. Die Herausgeber haben eine Vielzahl von Autoren gewonnen, und das Buch ist in drei Schwerpunkte aufgeteilt. Die „Visionen“ beschäftigen sich u.a. mit nachhaltiger Kreislaufwirtschaft, dem Zugang zu freier Technik, Open Source und gemeinschaftlicher Produktion. Auf die Theorie folgt die Praxis. Bei den „Praxisbeobachtungen“ werden konkrete Projekte vorgestellt. Vom „Fräsen für das Folk“, über eine „Community-Saftpresse“ in Ostdeutschland bis zu den „Repair-Cafés“.

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