isso. Stadtmagazin für Gelsenkirchen
     

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Die Kinetik fängt bei Null an

Kunstmuseum eröffnet neu gestaltete Sammlung kinetischer Kunst

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ERO“, also „Null“, so nannte sich eine Künstlergruppe um Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker, die in den 1950er und -60er Jahren neue Wege in der Kunst suchte und in Objekten fand, die sich oftmals mit Licht und Bewegung auseinandersetzten. Und genau diese Epoche ist es auch, die nun am Anfang der gänzlich neu gestalteten Sammlung kinetischer Kunst im Kunstmuseum Gelsenkirchen steht.


Christo in Gelsenkirchen???. . .


. . . Nicht ganz.

Was unser Fotograf Ralf Nattermann da einfing, ist die eingefallene Plane der Traglufthalle an der Paulusstraße in Buer, welche die Stadt Gelsenkirchen ursprünglich als Flüchtlingsunterkunft genutzt hatte. Am Abend des 10. Mai jedoch wurde die Halle bei einem Brand vollständig zerstört.


Atelierzeit 2013-15

Heribert Leppert nimmt Abschied von der Ruhrstraße

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ragile Formen auf weißem Grund, ähnlich Fahnen oftmals, vermitteln eine Idee von Wind und Bewegung im kühlen, weißen Bildraum. Entstanden sind die meisten der Motive in Collage-Technik, zusammengesetzt aus Millimeterabschnitten von Fotografien oder aber aus den Pinselstrichen von Farbproben aus dem Malatelier, hier und da ergänzt durch sparsame Graphitstriche.


Kultur gut begleitet

Auf dem Weg zu kultureller Inklusion

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ie anberaumte Pressekonferenz in den Räumen der VHS Gelsenkirchen am vergangenen Dienstag brachte eines augenfällig zutage: Inklusion ist kein Gassenhauer. Nur das zweimal wöchentlich erscheinende Lokal- und Anzeigenblatt und wir von der isso. waren erschienen, um den Worten von Dr. Zuzanna Hanussek, Pfarrerin und Gerontologin beim Referat Altern des Ev. Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, Martina Mail, hauptamtliche Mitarbeiterin im Generationennetz Gelsenkirchen e.V., sowie Anja Herzberg, Programmbereichsleiterin für Kulturelle Bildung und stellvertretende Leiterin der VHS Gelsenkirchen, zu lauschen.


Tür auf!

Galeriemeile Ückendorf öffnet Türen

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o hat‘s die höchste Galerie-Dichte im Ruhrgebiet? Das ist längst keine harte Quizfrage mehr, die Antwort lautet natürlich: In Ückendorf!
Genauso etabliert wie die farbige Mischung verschiedenster Kunstrichtungen in der Bergmannstraße und dem umliegenden Quartier ist inzwischen auch das jährliche Event „Tür auf!“.


Wir machen Blau

Hauptstraße feiert Sommerfest mit alten Schätzchen

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ährend die City-Initiative Gelsenkirchen an diesem Wochenende in Kooperation mit lokalen Autohäusern an der Bahnhofstraße die neuesten Auto-Modelle aufreiht, bot man am heutigen Samstag in der kleineren Hauptstraße ein Alternativprogramm: Charmante Oldtimer und Youngtimer mit H-Kennzeichen sowie ein buntes Programm mit Musik, Infoständen und allerlei Leckerem.


l o s t

Sieben Künstler/innen in der Kutschenwerkstatt

Die historische Kutschenwerkstatt im Hinterhaus der Bochumer Straße 130 ist einer der wichtigsten Anlaufpunkte des Kreativ.Quartier Ückendorf.Aktuell zeigen dort bis zum 29. Mai acht Künstler/innen in einer gemeinsamen Ausstellung ihre Arbeiten. Sie kommen aus Deutschland, Italien, den Niederlanden und dem Iran – eingeladen hat sie der in Gelsenkirchen gut bekannte Künstler und Ausstellungsmacher Helmut Warnke.


Home Sweet Hömchen

westwind-Festival: 'Nipt' – Theater Laika zeigt in Kinderstück Beziehung auf engstem Raum

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in junges Pärchen, verliebt über beide Ohren, bezieht überglücklich die erste eigene Wohnung. Klein ist sie, das war zu erwarten, doch so klein? Mit etwa einem halben Quadratmeter Fläche und einem Meter Deckenhöhe erinnert sie an japanische Mikro-Apartments und wirkt zugleich wie eine Satire auf den oftmals beengten sozialen Wohnungsbau, in den hierzulande nach dem zweiten Weltkrieg viele Familien zogen. Doch was soll's, Raum ist in der kleinsten Hütte für ein glücklich liebend Paar … auch wenn man immerzu übereinander hinweg steigen muss.


GE-City gets Murakamificated!

westwind-Festival: 'arch8' bespielt Innenstadt

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arcour meets Modern Dance – die Performance-Künstler der niederländischen Gruppe "arch8" betrachten den öffentlichen Raum als ihre Bühne, als ihre Spielfläche. Dabei wird alles Vorgefundene benutzt, erklettert, umtanzt, teils auf atemberaubende Weise. Ihre Inspiration bezieht die Gruppe aus den oft magischen Welten in den Romanen von Haruki Murakami, jeder Spielort wird so gleichsam "murakamifiziert".


Die isso. sucht die besten Liebesgeschichten

Eine Liebe in Gelsenkirchen – zuweilen lebensentscheidend.



Hauptsache die Borsten liegen

In den Frühling mit Felix oinkoink und Daan Vermeulen – von Astrid Becker

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er Anlass des Kennenlernens war eher ein sehr trauriger – um dem kürzlich verstorbenen Regisseur Elmar Rasch (Schweinchenliebhaber und Vegetarier) noch eine letzte schöne Überraschung zu ermöglichen, holten wir Felix herbei, den Bergsträßer Knirps aus Borken.


Spaziergang über den Kaiserplatz

Ausstellung im Schalke-Museum zeigt Geschichte des Stadtteils Schalke

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as Schalke-Museum, ein Ort der Vergangenheit mitten in der Gegenwart einer modernen Arena, mit einem phantastischen Blick auf das Spielfeld und das Zuschauerrund. Hier haben alte Trikots aus den 50er Jahren, die immer noch fesch daher kommen, ebenso wie der olympische Eid ihren festen Platz. Und seit Montag nun auch die „Schalker Spaziergänge“, die Karlheinz Weichelt (sämtl. SchalkeMotive), Thomas Such für den Bueraner Bereich, Sebastian Pantförder (Leiter Tradition Schalke), Robert Schmidt (Vorbereitung der Graphiken), Dr. Lutz Heidemann (wiss. Beratung, Texte) und Jan Ammenwerth (Layout) zusammen in den vergangenen knapp zwei Jahren auf die Beine stellten.


Eva und Gott – ein Gespräch von Frau zu Frau

Wülfings HörBar auf Consol lockt mit Erzähltem

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m vergangenen Donnerstag war es wieder einmal so weit: André Wülfing bat in die Kellerbar des Consol-Theaters zu einer neuen Ausgabe seiner „HörBar“, die diesmal – an Weiberfastnacht – ganz im Zeichen der Weiblichkeit stand.


Von der Persönlichkeit des Kohlrabi

Solidarische Landwirtschaft auf dem Lindenhof in Gelsenkirchen-Resse

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nsere Redakteurin Astrid Becker besuchte den Lindenhof in Gelsenkirchen-Resse und sprach mit Norbert Schulze Schleithoff über Solidarische Landwirtschaft, Lebens- und Esskultur sowie ethische Grundfragen in der Lebensmittelproduktion.


Im Limbus der Geschlechter

Fotoausstellung über Transsexualität bei Gelsenwasser

In Zusammenarbeit mit der Transsexuellen-Selbsthilfegruppe "Die 4te Etage" aus Essen, zeigt Sabrina Geitel, Beschäftigte bei Gelsenwasser und seit drei Jahren öffentlich als Frau unterwegs, mit den von Alisa Mouji Reimchen erstellten Fotoporträts, wie sie sich selbst und andere im Alltag erlebt, an welchen Orten und in welchen Situationen sie einfach sie selbst sind.


Vegane Mandel-Nussecken – zum Anbeißen

Ein Back-Vorschlag von Natalie Schröder

für ca. 1 Blech


Mobilität~Werk~Stadt auf Tour

SingerSongwriterin Maria Chirkova bespielt die Kulturlinie 107

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ie sich drehenden Räder des Förderturms des Essener Weltkulturerbes Zeche Zollverein bildeten den passenden Hintergrund, als heute vormittag in der Straßenbahnlinie 107 die junge Musikerin Passagiere mit Gitarrenklängen und Gesang erfreute.


Abgespeckter Weihnachtsmarkt

Festbaum statt blauweißem Kugelbaum

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lle Jahre wieder... Ja, da können auch die Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger über ihren eigenen Weihnachtsmarkt bummeln. In diesem Jahr in etwas kleinerer Variante, da der Neumarkt noch eine Baustelle ist.


Die Polizei

Absurdes Theater im Kulturraum 'die flora'

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eute war die isso. zu Besuch bei der Polizei.
Nein, nicht in einer Amtsstube, sondern im Kulturraum "die flora" und zwar im Theaterstück "Die Polizei" von Slawomir Mrozek.


Nun heißt es wieder: 'Hier wohnte Familie Back'

Stolpersteine nach Neupflasterung der Ebertstraße neu verlegt

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inigen Passanten war es aufgefallen: Im Zuge der aktuellen Neupflasterung der Ebertstraße waren die Stolpersteine vor dem Haus Ebertstraße 1 verschwunden. Pflasterer hatten sie herausgenommen und nicht wieder eingesetzt. Andreas Jordan vom Gelsenzentrum e.V. konnte Entwarnung geben. Die Steine befänden sich in sicherer Verwahrung und würden zeitnah an der Ebertstraße neu verlegt.