Kaputte Häuser, Zwangsversteigerungen und große Profite

Im Gespräch mit Uwe Gerwin, Leiter des städtischen Referats Zuwanderung.

von Michael Voregger

 

Gelsenkirchen wird immer wieder genannt, wenn es um dubiose Geschäftemacher geht, die Flüchtlinge und Zuwanderer in unzumutbaren Wohnungen unterbringen.  Da leben bis zu 14 Menschen in kleinen Wohnungen, und jeder zahlt 180 Euro im Monat. Ein lukratives Geschäft, dass noch nicht mal gegen geltende Gesetze verstößt. Die Ursachen liegen auch in dem nicht mehr funktionieren Wohnungsmarkt der Stadt. Jetzt sollen Landesmittel in Höhe von 40 Millionen Euro helfen, dass in den nächsten Jahren bis zu 100 Schrottimmobilien von der Stadt aufgekauft und abgerissen werden.

„Kaputte Häuser, Zwangsversteigerungen und große Profite“ weiterlesen

Bürgerhaushalt: AUS nach drei Jahren

SPD: Zu wenig Interesse
CDU/Grüne: Geduld und Wille

von Denise Klein

 

„Falsches Signal“ – „Mogelpackung“ – „Nebelkerze“ – „Blödsinn“ – „Klientelpolitik“ – „Überfallartig“

All diese Worte fielen in der bisweilen hitzigen Diskussion zum Ende des Bürgerhaushalts in Gelsenkirchen. Den will die SPD-Fraktion aber so nicht nennen, sondern legte die Beschlussvorlage zur „Verbesserung der Bürgerbeteiligung im Haushaltsverfahren vor“, die auch mit dem Stimmen der Linken und des parteilosen Jürgen Hansen beschlossen wurde.

„Bürgerhaushalt: AUS nach drei Jahren“ weiterlesen

Dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war…

Mira Nehr und Helmut Hasenkox freuen sich auf das neue Programm. Nur das Eis muss noch tauen.
Foto: Ralf Nattermann

Emscher-Lippe-Halle startet mit neuem Programm

von Jesse Krauß

Die Emscher-Lippe-Halle ist wieder da! Mit dieser Botschaft eröffnet Dr. Helmut Hasenkox die Pressekonferenz zum neuen Veranstaltungsprogramm, mit dem die Emschertainment GmbH die Halle im Herbst dieses Jahres bespielen wird. „Dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war…“ weiterlesen

Inkubus!

von Julius Erbslöh

Kürzlich erreichte uns Leserpost:

„Zum zweijährigen Bestehen schickt Euch einer, der sich nicht hätte vorstellen können, sich jeden Monat nach einem Anzeigenblatt die Hacken schief zu laufen, was Gebasteltes (klappt gut mit PE-Fotopapieren bis Grammatur 280). Mit Blei ausgeschlagen ergibt das einen brauchbaren Briefbeschwerer. Mit mehreren kann man sich einen Sichtschutz oder Paravent für das isso.-Großraumbüro mauern, wenn man etwas Privatsphäre braucht (oder zwischendurch damit kicken). „Inkubus!“ weiterlesen

Wie bitte?! – Ein Kommentar von Astrid Becker

Briefmark aufkleben… Gibt’s dafür keine App?

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Oder hätten Sie gedacht, dass es Menschen gibt, die nicht wissen, wie die klassische Briefmarke und ein Brief zueinanderkommen?

So geschehen dieser Tage in einem dieser Läden, die Lottozahlen, Tabakbedarf und Paketversendung auf dreieinhalb Quadratmetern unterbringen – der Hinweis auf die Enge ist hier nicht ganz unbegründet, konnten wir dem Drama, das sich vor unseren Augen abspielte, doch so ganz und gar nicht ausweichen. Doch der Reihe nach.

„Wie bitte?! – Ein Kommentar von Astrid Becker“ weiterlesen