Münster, wir müssen reden!

Die Verwaltung des Ruhrgebiets – Teil 2: Zersplitterte Verwaltung von außerhalb Von Horst Wnuck Im Sommer 2010 stellte der Gelsenkirchener Kunstverein im Städtedreieck zwischen Gelsenkirchen, Bochum und Essen einen 14 Meter hohen Fluchtstab auf. Er ähnelt einem Schlagbaum, nur, dass er nicht horizontal, sondern vertikal aufgestellt wurde. Warum grüßt nun dort seither dieser überdimensionierte Grenzstab am Straßenrand mitten im Ruhrgebiet? Die Antwort geht zurück auf … Münster, wir müssen reden! weiterlesen

Das Ruhrgebiet spielt Bundestag

Die Verwaltung des Ruhrgebiets – Teil 1: Der RVR Von Horst Wnuck Am 11. Dezember tritt das am 13. September erstmals direkt gewählte Ruhrparlament zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Das Ruhrparlament ist die Verbandsversammlung des RVR (Regionalverband Ruhr). Die Wahl mit einer Wahlbeteiligung von 47 Prozent ergab die Koalitionsmöglichkeiten SPD/CDU, SPD/Grüne oder CDU/Grüne. Alle drei Konstellationen hätten über eine Mehrheit der 91 Sitze im Ruhrparlament … Das Ruhrgebiet spielt Bundestag weiterlesen

Dunkelheit und Licht

15 Jahre freies theater glassbooth von Jesse Krauß Foto: Oliver Mengedoht Freies Theater ist immer ein Drahtseilakt. Ohne die Strukturen eines etablierten Theaterbetriebes im Rücken, ohne festes Ensemble, aus dem man seine Darsteller rekrutieren kann, ohne für die Saison festgelegtes Budget, ohne eigene Spielstätte, ohne eigene Probenbühne – Theatermacher wie der Gladbecker Jens Dornheim, Kopf des im Ruhrgebiet gut bekannten theater glassbooth, müssen für jedes … Dunkelheit und Licht weiterlesen

Reif für‘s Museum

Gelsenkirchener Solarstadt-Stele bekommt neuen Standort von Siegfried Krakauer Schon gesehen – oder doch eher: Nicht mehr gesehen? Die Solarstadt-Stele in unmittelbarer Nähe des Wissenschaftsparks auf der Kreuzung Junkerweg/Bochumer Straße ist weg. Doch sie ist nicht einfach weg, sondern museumsreif geworden. Ihr neuer Standort ist das Industriemuseum in der Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen. Dort wird sie von Oktober 2017 bis Oktober 2018 Teil der Ausstellung „Energiewenden … Reif für‘s Museum weiterlesen

Rad-lose Ruhrjugend

Notizen aus dem Windschatten des Stadtradelns Ein Kommentar von Astrid Becker   Wer dieser Tage aufmerksam in Stadt und einschlägigem Blätterwald unterwegs ist, der weiß: Frühsommer ist Stadtradelzeit. Arbeitskollegen, Freunde und Radfahrbegeisterte schließen sich zu Teams zusammen, das Vélo wird auf den neuesten Stand gebracht, der Helm poliert und dem Startschuss gefolgt, um gemeinsam Rekordkilometer einzuradeln. Schaut man etwas genauer hin, stellt man fest: die … Rad-lose Ruhrjugend weiterlesen

Akteure mit beschränkter Haftung – Wo Bürgerbeteiligung nicht auf der Agenda steht

Dass Gelsenkirchen eine Stadt mit vielen baulichen Problemen ist, zeigt sich nicht nur am schlechten Zustand der Straßen. Viele Quartiere erinnern an die untergegangene DDR und haben einen erheblichen Erneuerungsbedarf. Schrottimmobilien, leerstehende Ladenlokale und fehlende Infrastruktur gehören hier zum Stadtbild. Seit 1995 wurden verschiedene Stadtteilprogramme aufgelegt, um die Situation vor allem in den besonders betroffenen Stadtteilen Bismarck, Schalke-Nord, Ückendorf und Neustadt zu verbessern. Seitdem sind viele Millionen Euro an Fördermittel nach Gelsenkirchen geflossen. „Akteure mit beschränkter Haftung – Wo Bürgerbeteiligung nicht auf der Agenda steht“ weiterlesen

Wirtschaft in der Region sieht positiver in die Zukunft

Halten positive Zahlen in Händen: v.l.: Michael Hottinger, Claus Cordt, Peter Schnepper

Befragung von 150 Unternehmen im Emscher-Lippe-Raum

von Denise Klein

„Langsam, aber sicher geht es wieder bergauf. Nicht rasant, aber stetig“, meint Peter Schnepper, Leiter des IHK-Standorts Emscher-Lippe. Seit mittlerweile rund zehn Jahren wird der Emscher-Lippe-Index (ELIX) im Kreis Recklinghausen, Gelsenkirchen und Bottrop ermittelt.

„Wirtschaft in der Region sieht positiver in die Zukunft“ weiterlesen

Bürgerbeteiligung auf ein neues Level heben – Im Gespräch mit Stefan Rommelfanger

von Tomas Grohé und Michael Voregger   Tomas Grohé: Herr Rommelfanger, warum haben Sie Gelsenkirchen als Leiter der Abteilung Stadtentwicklung verlassen und sind nach Witten gegangen? Stefan Rommelfanger: Zum einen hat mich natürlich die Herausforderung gereizt, nach über 20 Jahren im Bereich Stadtplanung, Stadterneuerung in Gelsenkirchen zum Ende meines beruflichen Lebens noch einmal eine neue Stelle anzutreten, eine neue Herausforderung anzunehmen und eine neue Stadt … Bürgerbeteiligung auf ein neues Level heben – Im Gespräch mit Stefan Rommelfanger weiterlesen